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2012-02-01Teil eines Buches DOI: 10.18452/3101
Migration im Europa der Regionen
dc.contributor.authorGoel, Urmila
dc.contributor.editorMiRA, Netzwerk
dc.date.accessioned2017-06-15T19:43:52Z
dc.date.available2017-06-15T19:43:52Z
dc.date.created2012-04-20
dc.date.issued2012-02-01
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/3753
dc.description.abstractUrmila Goel stellt in ihrem Artikel theoretische Überlegungen zu ungleichen und interdependenten Machtverhältnissen an, welche sie auf die Europaregionen und ihren Umgang mit Migration anwendet und daran anschließend alternative Denkansätze rund um Migration erarbeitet. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen ist die Feststellung, dass durch die Überschreitung von Grenzen in die und innerhalb der nationalstaatlich organisierten EU Konflikte auftreten. Migration erscheint als ein Problem für die EUNationalstaaten, welches es zu regulieren bzw. zu verhindern gilt. Mit Blick auf die aktuellen Debatten über Migration stellt sie allerdings heraus, dass nicht Migration an sich, sondern die Migration von bestimmten Personen als Problem angesehen wird. In der Analyse des nach ökonomischen Kosten-Nutzen folgenden ‚Bereicherungsdiskurses’ und des ‚Integrationsdiskurses’ verweist Urmila Goel auf die diesen zugrunde liegenden Konstruktion der abweichenden Anderen, über welche sich die zur Norm erklärten Dominanzgesellschaft erst hervorbringt. Die Differenzierung zwischen uns und den Anderen erfolgt dabei entlang strukturell verankerter rassistischer, (hetero)sexistischer und klassistischer Vorstellungen sowie jene über normgerechte Körperlichkeit. In den Migrationsdebatten wird diese Differenzierung in vermeintlich eindeutig Zugehörige und Nicht-Zugehörige permanent (re)produziert und somit die ungleichen Machtverhältnisse, auf welchen die gesamte (post)koloniale Weltordnung basiert,stabilisiert. Diese so hergestellte Norm und das Andere ist allerdings nicht eindeutig und stabil, welches auf die Interdependenz verschiedener Machtverhältnisse hindeutet. Diese veranschaulicht Urmila Goel an Beispielen der Verwobenheit von Gender und natio-ethno-kultureller Zugehörigkeit, wie sie z. B. in der Kopftuchdebatte auftreten. Sie beendet ihren Artikel, indem sie anhand von drei Beispielen von Grenzüberschreitungen die damit verbundenen Machtungleichheiten, Interdependenzen und Ambivalenzen aufzeigt.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectMigrationger
dc.subjectEUger
dc.subjectEuropager
dc.subjectRassismusger
dc.subjectPostkolonialismusger
dc.subjectIdentität Normativitätger
dc.subjectTransnationalismusger
dc.subjectTransnationalismeng
dc.subjectMigrationeng
dc.subjectRacismeng
dc.subjectPostcolonialismeng
dc.subjectIdentity Normativityeng
dc.subjectEuropeeng
dc.subject.ddc940 Geschichte Europas
dc.subject.ddc320 Politikwissenschaft (Politik und Regierung)
dc.titleMigration im Europa der Regionen
dc.typebookPart
dc.subtitleÜberlegungen zu ungleichen Machtverhältnissen und ihren Konsequenzen
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100201336
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/3101
local.edoc.container-titleKritische Migrationsforschung?
local.edoc.container-titleDa kann ja jeder kommen.
local.edoc.pages23
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
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