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2009-12-01Buch DOI: 10.18452/4659
Forschungsevaluation Europäische Ethnologie
dc.contributor.authorGöttsch-Elten, Silke
dc.contributor.authorKöstlin, Konrad
dc.contributor.authorLeimgruber, Walter
dc.date.accessioned2017-06-16T02:18:19Z
dc.date.available2017-06-16T02:18:19Z
dc.date.created2010-01-08
dc.date.issued2009-12-01
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/5311
dc.description.abstractVon der Zahl der Professuren her ist das Berliner Institut für Europäische Ethnologie inzwischen das größte im deutschsprachigen Raum. Das Potenzial der Professuren wird überzeugend als Mittel der Profilbildung eingesetzt. Das gilt sowohl für die thematische Aufstellung innerhalb des Instituts als auch für die Rolle, die das Fach in der Fakultät spielt. Die Professuren sind mit ihren Forschungsthemen, ihren regionalen Schwerpunkten und theoretischen Zugängen national wie international in die Forschungslandschaft hervorragend eingebunden. Dies belegen die international angelegten Forschungsprojekte und die breiten Publikationstätigkeiten ebenso wie der wissenschaftliche Austausch, der sich in Vorträgen, Kooperationen und konkreter Zusammenarbeit niederschlägt. Gleichwohl ist festzustellen, dass die hohe Zahl der Professuren keine adäquate Entsprechung im Mittelbau findet. // Die auf den ersten Blick differenten Forschungsprofile, die die einzelnen Professuren aufweisen, werden in überzeugender Weise und sehr sinnvoll in vom Institut so bezeichneten „Laborstrukturen“ umgesetzt. Die Laborstruktur – ein eher lockerer, informeller Zusammenschluss aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zu einem thematischen Komplex arbeiten – ermöglicht es, die einzelnen Schwerpunkte miteinander in Beziehung zu setzen und Kommunikation zwischen den Bereichen anzustoßen, um so Schnittstellen und Vernetzungen zu erzeugen. Es ist eine außerordentliche Leistung des Instituts, dass die große Zahl an Drittmittelbeschäftigten durch diese Laborstruktur integriert wird. Den nicht über Stellen eingebundenen Doktorandinnen und Doktoranden bietet die Laborstruktur die Möglichkeit, sich in die Forschungsdebatten des Instituts einzubringen. Diese Integrationsarbeit kommt der Profilierung des Instituts sehr zugute und sollte nicht nur beibehalten, sondern ausgebaut werden. // Die überproportionale Drittmittelaktivität des Instituts wird genutzt, um unterschiedlichste Partner zu finden und damit ein breites interdisziplinäres Profil aufzubauen. Dazu gehören die klassischen Nachbardisziplinen wie die Geschichtswissenschaft und Soziologie, aber auch Forschungsbereiche, die auf den ersten Blick überraschend erscheinen, weil sie sich nicht so offenkundig aus dem Profil des Faches ergeben, wie etwa Forschungsthemen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften. Auch die mehrfache Beteiligung des Instituts an den Exzellenzinitiativen der Humboldt-Universität zeigt, dass die Europäische Ethnologie theoretische wie empirische Kompetenzen in neue interdisziplinäre Räume einzubringen versteht. Diesen hervorragenden Forschungsleistungen ist die infrastrukturelle Ausstattung jedoch nicht in jedem Fall angemessen. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs muss es neben der Drittmittelforschung auch langfristige Planungssicherheit geben, um Qualifikationsvorhaben voranzubringen.// Insgesamt konnte sich die Gutachterkommission davon überzeugen, dass das Berliner Institut für Europäische Ethnologie sehr überlegt und engagiert eine eigenständige Struktur entwickelt hat, die Modellcharakter hat und damit auch Vorbild sein kann, wenn es darum geht, einen modernen Fachtypus zu entwickeln, der den Anforderungen der gegenwärtigen Wissenschaftslandschaft zu begegnen versteht.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Humboldt-Universität, Leitung und Verwaltung
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectForschungsevaluationger
dc.subjectEuropäische Ethnologieger
dc.subject.ddc000 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine Werke
dc.titleForschungsevaluation Europäische Ethnologie
dc.typebook
dc.subtitleBericht der Gutachtergruppe
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100103842
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/4659
local.edoc.container-titleSchriftenreihe zum Qualitätsmanagement an Hochschulen
local.edoc.pages18
local.edoc.type-nameBuch
local.edoc.container-typeseries
local.edoc.container-type-nameSchriftenreihe
local.edoc.container-volume2009
local.edoc.container-issue3
local.edoc.container-year2009
local.edoc.container-erstkatid2942075-1

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