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2010-11-10Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/6926
Courbets Zweifel an der Verlässlichkeit des Sehsinns
dc.contributor.authorMarchal, Stephanie
dc.contributor.editorFischel, Angela
dc.date.accessioned2017-06-16T12:41:23Z
dc.date.available2017-06-16T12:41:23Z
dc.date.created2010-11-10
dc.date.issued2010-11-10
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/7578
dc.description.abstractCourbets Brechen mit perspektivischen Regeln, tradierten Sehmustern und klassischen Formen des Bildaufbaus irritierte seine Zeitgenossen und wurde ebenso wie seine Format- und Farbwahl, sein Farbauftrag und seine Motivik als umstürzlerisch erachtet. Der vorliegende Beitrag spürt diesem zukunftsweisenden Potential von Courbets gestalterischer Praxis am Beispiel seiner Jagd-, Landschafts- und Aktmalerei der späten 1850er und 1860er Jahre nach und sucht ausgehend von den zeitgenössischen Debatten und Urteilen die heute eher mittelbar greifbare, zivilisationskritische und politische Brisanz des Dargestellten und seiner Darstellungsweise zu rekonstruieren. Dem herkömmlichen und damit für verlässlich befundenen, (zentral)perspektivisch organisierten Bildaufbau – im Merleau-Ponty’schen Sinne dem „stillgesetzten Blick“ als Ausdruck domestizierten Sehens – setzte Courbet neue Wahrnehmungs- und Sichtbarkeitsmodelle entgegen.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.subjectWahrnehmungger
dc.subjectCourbetger
dc.subjectPerspektiveger
dc.titleCourbets Zweifel an der Verlässlichkeit des Sehsinns
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100177277
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/6926
local.edoc.container-titleSehen, Entwerfen, Erkennen.Wahrnehmungsmodelle der Kunst, Wissenschaft und Kultur
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-volume2010
local.edoc.container-issue4
local.edoc.container-firstpage3
local.edoc.container-erstkatid2063498-5

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