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2003-01-27Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/7002
Wahrnehmung, Vorstellung, Einschätzung. Was sollen uns die Denkmäler vermitteln?
dc.contributor.authorNitzsche, Mathis
dc.date.accessioned2017-06-16T13:09:21Z
dc.date.available2017-06-16T13:09:21Z
dc.date.created2007-01-16
dc.date.issued2003-01-27none
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/7654
dc.description.abstractDie Bewertung eines Denkmals erfolgt auf verschiedenen Ebenen, gesellschaftliche Gruppen können ganz unterschiedliche Werte einem Denkmal zuordnen. Am Beispiel des baulichen Umgangs eines Fachwerkgebäudes des ausgehenden 17. Jahrhunderts in Aschersleben am Harz soll aufgezeigt werden, wie man zu einer allgemein anerkannten Einschätzung kommt, warum ein Gebilde Denkmal genannt werden kann. Nach unserer Auffassung werden im Verlauf der Denkmalbewertung durch die Denkmalerfasser zu einer Urteilsbildung nicht nur historische Substanzwerte, sondern auch gestalterische Attraktivitätswerte herangezogen. Wenn man eine Vorrangstellung des Sehens annimmt, muss man zugeben, dass man historische Substanz nicht direkt wahrnehmen, sondern lediglich die Gestalt einer gedachten Originalsubstanz vermuten kann. Die vermeintliche Attraktivität dieser Gestalt spielt bei der Denkmalbewertung eines Gebildes, einer Bausubstanz eine nicht unwesentliche Rolle. Da es letztendlich darum geht, dass Denkmal nicht ausschließlich in seiner Historizität, sondern auch in seiner architektonisch gestalteten Attraktivität zu bewahren, ist nicht zuletzt der bauliche Umgang mit dem Denkmal entscheidend für dessen Bewertung: ob ein Denkmal nach erfolgter Modernisierung, Renovierung, Sanierung etc. durch die Denkmalbehörden auf- oder abgewertet wird. Daher wird vorgeschlagen, die Erfassung von Denkmalen zukünftig besser in zwei Schritten vorzunehmen. Denkmalpflege ist sowohl wissenschaftliche Bewertung (und eine davon abgeleitete Handlungsanleitung) als aber auch konkretes baupraktisches Handeln. Wir meinen, dass man mit einem zweistufigen Bewertungsverfahren zu einer stärkeren Fundierung des Denkmalgedankens in der Gesellschaft kommen kann.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.subjectWahrnehmungger
dc.subjectVorstellungger
dc.subjectEinstellungger
dc.subjectVermittlungger
dc.titleWahrnehmung, Vorstellung, Einschätzung. Was sollen uns die Denkmäler vermitteln?
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10074147
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/7002
local.edoc.article-categorySymposion
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-volume2003
local.edoc.container-issue1
local.edoc.container-year2003
local.edoc.container-firstpage3

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