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2009-09-25Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/7110
Nachbildung und moderate Moderne. Zum Wiederaufbau des Salzburger Doms nach 1945
dc.contributor.authorErker, Erich
dc.contributor.authorMayr, Norbert
dc.contributor.editorBrandt, Sigrid
dc.date.accessioned2017-06-16T13:41:42Z
dc.date.available2017-06-16T13:41:42Z
dc.date.created2009-09-25
dc.date.issued2009-09-25
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/7762
dc.description.abstractDer 1614 bis 1655 nach den Plaenen des italienischen Architekten Santino Solari errichtete Salzburger Dom wurde am 16. Oktober 1944 von einer amerikanischen Fliegerbombe schwer beschaedigt. Waehrend der Wiederaufbau der Architektur bereits im Mai 1949 vollendet war, zog sich die Instandsetzung der Innenausstattung bis ins Jahr 1959. Man nutzte die Gelegenheit, um auch die unbeschaedigten Gebaeudeteile zu renovieren. Die Arbeiten folgten dem Grundsatz, den urspruenglichen Zustand des Domes im 17. Jahrhundert so weit wie moeglich zu rekonstruieren. Veraenderungen aus dem 19. Jahrhundert wurden nicht wieder hergestellt bzw. entfernt, etwa die Uebermalungen der Deckenfresken, oder durch zeitgenoessische Arbeiten ersetzt, beispielsweise im Fall der Kanzel. Der Wiederaufbau war aufgrund der groszen materiellen Not in den ersten Nachkriegsjahren nicht unumstritten; dabei duerften auch politische und ideologische Gesichtspunkte eine Rolle gespielt haben. 1949 verursachte dann die "exzentrische Kuppel" einen regelrechten Skandal. Der vorliegende Text geht daher der Frage nach, wie unmittelbar Beteiligte und die Oeffentlichkeit zur Instandsetzung des Domes standen, welche Diskussionen den wesentlichen Entscheidungen vorausgingen und wo es zu Kompromissen kam. Darauf folgt ein Ueberblick über alle durchgefuehrten Masznahmen. Eine zentrale Figur war Dombaumeister Karl Holey (1879–1855), der auch die Wiederherstellung des Wiener Stephansdomes leitete. Seine Verantwortung fuer die leicht asymmetrische Kuppel truebte in Salzburg zu Unrecht seine Verdienste als Bauhistoriker, Denkmalpfleger, Architekt und Hochschullehrer, die nicht unerwaehnt bleiben sollen. Die Masznahmen am Dom sind in eine in den 1950er Jahren stark wachsende Bautaetigkeit der Kirche eingebettet, die in der Stadt Salzburg zwischen Elisabethkirche, den Kirchen in Parsch und Herrnau ein vielfaeltiges Spektrum umriss. Abschlieszend wird der Versuch unternommen, die facettenreichen Leistungen und Aspekte beim Wiederaufbau des Salzburger Domes - auch im Spiegel der Interventionen der letzten 50 Jahre - zu resuemieren. Das Dommuseum zu Salzburg zeigt bis 26. Oktober 2009 die Ausstellung "Ins Herz getroffen. Zerstörung und Wiederaufbau des Salzburger Domes 1944-1959".ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectDomger
dc.subjectWiederaufbauger
dc.subjectSalzburgger
dc.subjectKarl Holeyger
dc.titleNachbildung und moderate Moderne. Zum Wiederaufbau des Salzburger Doms nach 1945
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100100485
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/7110
local.edoc.article-categoryDenkmalpflege nach 1945
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-volume2009
local.edoc.container-issue3
local.edoc.container-firstpage1
local.edoc.container-erstkatid2063498-5

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