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2015-03-30Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/7349
HärteprüfungMaterialität und Körperlichkeit in zeitgenössischen Skulpturen aus ungebranntemTon
dc.contributor.authorMohs, Johanne
dc.contributor.editorHengst, Lutz
dc.contributor.editorKant, Christiane G.
dc.date.accessioned2017-06-16T14:52:42Z
dc.date.available2017-06-16T14:52:42Z
dc.date.created2015-04-27
dc.date.issued2015-03-30
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/8001
dc.description.abstractAufgrund seiner Verarbeitungseigenschaften ist Ton in ästhetischen Debatten immer wieder zwischen die Fronten geraten. Der dem Material innewohnende Gegensatz von Formbarkeit und Unterbrechung des Veränderlichen im Brand, von Flüchtigkeit und Festigkeit, scheint prädestiniert für eine Revision skulpturaler Grundbegriffe wie Dauerhaftigkeit, Widerständigkeit oder Verlebendigung. Vor diesem Hintergrund untersucht der Artikel "Härteprüfung – Materialität und Körperlichkeit in zeitgenössischen Skulpturen aus ungebranntem Ton" die aktuelle Aufwertung von Ton als künstlerischem Material. Dafür wird zunächst nachvollzogen, wie Ton im ästhetischen Diskurs um 1900 wegen seiner hohen Plastizität aus dem Kanon bildhauerischer Materialien ausgeschlossen wurde. Die als charakterlos stigmatisierte Eigenschaft von Ton hat durch die Debatten um "Anti-Form" und "Formlosigkeit" im Laufe des 20. Jahrhunderts allerdings einen Wandel erfahren und ist inzwischen positiv konnotiert. Wie die hohe Formbarkeit von Ton aktuellen künstlerischen Prämissen wie Prozessualität und Körperlichkeit zuspielt, wird in der zweiten Hälfte des Artikels anhand der Arbeiten von Karin Lehmann, Phoebe Cummings und Brie Ruais gezeigt. Für ihre zwischen Skulptur und Performance angelegte künstlerische Praxis setzen sie die Veränderlichkeit des Materials gezielt ein.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectskulpturger
dc.subjectplastikger
dc.subjecttonger
dc.subjectgebrannter tonger
dc.titleHärteprüfungMaterialität und Körperlichkeit in zeitgenössischen Skulpturen aus ungebranntemTon
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100229359
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/7349
local.edoc.container-titleSkulptur des 21. Jahrhunderts II Spezifische Formungen, Materialien und Situationen zeitgenössischer Skulptur
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-volume2015
local.edoc.container-issue1
local.edoc.container-firstpage3
local.edoc.container-erstkatid2063498-5

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