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2005-06-27Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/7419
Äffen und NachschAffen
dc.contributor.authorUlrich, Antonia
dc.date.accessioned2017-06-16T15:13:18Z
dc.date.available2017-06-16T15:13:18Z
dc.date.created2007-01-16
dc.date.issued2005-06-27none
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/8071
dc.description.abstractÜber die Metapher des Nachäffens, sowie über die Allegorie des Affen als Sinnbild für künstlerische Produktion wird auch der Nachahmungscharakter künstlerischer Praxis philosophie- und kunsthistorisch einerseits in eine passive, wertlose, unreflektierte, tierische beziehungsweise äffische Tätigkeit und andererseits in eine aktive, wertvolle, menschliche Tätigkeit gespalten. Das Nachäffen beziehungsweise der Affe als Allegorie kann für die wertlose Mimesis, das humane Nachahmen hingegen für die wertvolle Mimesis stehen. Diese Trennung fungiert als Teil einer Distinguierungsstrategie des Menschen vom Tier. Besonders bezogen auf Affen wurde die klare Grenze zwischen dem Homo sapiens sapiens und anderen Primaten - aufgrund vieler offensichtlicher Gemeinsamkeiten - als gefährdet betrachtet. Da eine zentrale Gemeinsamkeit im Verhalten von Menschen und Affen das Nachahmen ist, schreibt der Mensch Affen die Praktizierung einer wertlosen Mimikry zu, während er seine eigenen Imitationen als wertvoll ansieht. Über diese Verknüpfungen wird ein Distinktionskriterium innerhalb der Gruppe der Hominoiden erfunden, das den Menschen scheinbar klar vom Affen trennt.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.subjectAffenger
dc.subjectNietzscheger
dc.subjectMimesisger
dc.subjectTiereger
dc.titleÄffen und NachschAffen
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10074699
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/7419
local.edoc.article-categoryMedialität und Animalität
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-volume2005
local.edoc.container-issue3
local.edoc.container-year2005

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