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2012-10-25Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/7464
Medienfassaden: Die Stadt als Display
dc.contributor.authorTittel, Claudia
dc.contributor.editorEck, Katharina
dc.contributor.editorGilbert, Annette
dc.contributor.editorLeitner, Florian
dc.date.accessioned2017-06-16T15:26:55Z
dc.date.available2017-06-16T15:26:55Z
dc.date.created2012-10-22
dc.date.issued2012-10-25
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/8116
dc.description.abstractMeist an zentralen Plätzen in den Metropolen anzutreffen, sind Medienfassaden aus dem heutigen Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Sie sind zu einem Wahrzeichen der globalen Städte des 21. Jahrhunderts geworden und verkörpern unsere mediale Gesellschaft auf besonders augenfällige Art und Weise. Von Fassaden mit eingelassenen Riesenbildschirmen über fluoreszierende Gebäudehüllen zu riesigen Projektionsflächen reicht ihr Erscheinungsbild. Via Lichtstream versenden sie ihre Bilder und Botschaften und eröffnen den Passanten virtuelle Fenster in eine an­dere, mediale Welt. Gebäudeoberflächen verwandeln sich in visuelle Spektakel und Plätze in ein Licht­theater, das auf die Stadtbenutzer einwirkt. Gebäude sind nicht mehr nur Bildträger, sondern sie verändern ihr Erscheinungsbild beständig. Hier zeigt sich nicht nur ein fundamental neues architektonisches Denken, sondern auch ein sich wandelndes Verständnis von Städtebau, das die Stadt nicht mehr als urbanes architektonisches Ensemble, sondern als fließendes mediales Ereignis begreift. Diese leuchtend-bewegten Baukörper sind Ausgangs- und Mittelpunkt des Artikels, der die zeitgenössische (Medien)Architektur als sich veränderndes Display einer digitalen Welt untersucht. Ubiquitär verwendete Begriffe wie (Ent)Materialisierung, Verflüssigung, Kontingenz, Fragmentarisierung werden in ihren historischen Kontext gestellt und helfen, einen Bogen von den ästhetischen Erfahrungen der Moderne bis heute zu spannen und dabei auch auf theoretische Diskurse einzugehen. Einerseits werden Erscheinungsformen, andererseits die Veränderungen des urban-anthropologischen Raumes vorgestellt und die sozialen Bedingungen der medialen Stadt im Kontext einer globalen und digitalen Gesellschaft dargestellt und untersucht.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectVirtualisierungger
dc.subjectStadtger
dc.subjectArchitekturger
dc.subjectModerneger
dc.subjectStadtraumger
dc.subjecturbaner Raumger
dc.subjectMedienfassadenger
dc.subjectMedienarchitekturger
dc.titleMedienfassaden: Die Stadt als Display
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100205194
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/7464
local.edoc.container-titleDie mediale Durchdringung des öffentlichen Raums
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-volume2012
local.edoc.container-issue4
local.edoc.container-firstpage8
local.edoc.container-erstkatid2063498-5

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